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Marketingmitteilung
  • Real Assets
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  • 24.02.2026
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EB-SIM

Investitionsstopp bei Wind- und Solarparks droht: EB-SIM warnt vor Bremsklotz für die Energiewende

Stellungnahme zum Gesetzesentwurf der Netzreform: Statt den Ausbau der Erneuerbaren auszubremsen, muss der Netzausbau endlich entfesselt werden. Unsere Forderungen an die Politik.

Als Investor und Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen warnt der Asset Manager der Evangelischen Bank, die EB – Sustainable Investment Management GmbH (kurz EB-SIM) vor den Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums zur Reform der Netzanschlussverfahren. Die Vorschläge gefährden die Finanzierbarkeit neuer Wind- und Solarparks erheblich und könnten zu einem faktischen Baustopp in vielen Regionen Deutschlands führen. Damit würde das Ziel einer klimaneutralen und geopolitisch unabhängigen Stromversorgung in weite Ferne rücken.

Das Unternehmen begrüßt zwar grundsätzlich das Ziel, die Verfahren für Netzanschlüsse zu vereinheitlichen und transparenter zu machen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen schießen jedoch weit über das Ziel hinaus.

„Die Regierung will das richtige Problem lösen, wählt aber den falschen Weg. Statt den schleppenden Netzausbau endlich zu beschleunigen, sollen nun die Erneuerbaren Energien ausgebremst werden. Das ist, als würde man lange Schlangen an der Supermarktkasse bekämpfen, indem man den Kunden vorschreibt, weniger einzukaufen, anstatt eine weitere Kasse zu öffnen. Dieser Ansatz gefährdet die Energiewende und den Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagt Dr. Bernhard Graeber, Geschäftsführer und Leiter Real Assets bei der EB-SIM.

Finanzielles Risiko würgt Investitionen ab

Besonders kritisch sieht die EB-SIM den Vorschlag, dass Betreiber neuer Anlagen künftig entweder gar keine Netzanschlusszusage mehr erhalten oder auf Entschädigungen verzichten sollen, wenn ihre Anlagen wegen Netzengpässen abgeschaltet werden müssen („Redispatch“).

„Keine Bank und kein Investor wird ein Projekt finanzieren, bei dem man nicht weiß, wie oft die Anlage stillsteht und kein Geld verdient. Den Betreibern die Entschädigung für solche Zwangspausen zu streichen, schafft ein unkalkulierbares Risiko. Seit Jahren besteht ein sehr starkes Interesse an Investitionen im Bereich der regenerativen Energien, was die Energiewende maßgeblich vorangetrieben hat. Gesetzesentwürfe, wie sie nun aus dem Wirtschaftsministerium gekommen sind, sorgen jedoch für erhebliche Unsicherheit. Denn auch weiterhin gibt es sehr attraktive Investitionsmöglichkeiten, insbesondere in der Speichertechnologie, aber auch im Wind- und Freiflächen-PV-Bereich“, so Dr. Bernhard Graeber.

Zudem bestehen erhebliche Zweifel, ob ein solcher Ausschluss von Entschädigungen mit europäischem Recht vereinbar ist. Dies schafft zusätzliche Rechtsunsicherheit, die Investoren abschreckt.

Fokus auf Netzausbau und intelligente Lösungen statt neuer Fesseln

Die EB-SIM unterstützt ausdrücklich die Einführung transparenter und fairer Kriterien für den Netzanschluss sowie ein bundesweit digitales Verfahren. Der Fokus einer echten Reform muss jedoch darauf liegen, die wirklichen Bremsklötze zu beseitigen. Nur so können wir die Ziele einer klimaneutralen und resilienten Energieinfrastruktur in Deutschland erreichen.

Rechtliche Hinweise: Dies ist eine Marketingmitteilung und richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz bzw. gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland. Die Inhalte dieser Unterlage dienen ausschließlich Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung/-empfehlung, noch ein Angebot oder eine Beratung zum Kauf/Verkauf des Fonds dar. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf bilden die Verkaufsunterlagen (Basisinformationsblatt, Emissionsdokument, Jahres- und gegebenenfalls Halbjahresberichte), die Sie kostenlos in deutscher Sprache über die EB-SIM erhalten. Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte den Verkaufsunterlagen.

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