- Nachhaltigkeit
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- 28.05.2026
Nachhaltigkeitsbericht 2025
Im Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigen wir, wie wir im Laufe des Jahres durch Engagement, Stimmrechtsausübung und gezielte nachhaltige Investitionen Wirkung erzielen konnten. Der Bericht macht transparent, wie wir Verantwortung bei der Kapitalanlage übernehmen.

Im vergangenen Jahr haben wir uns an 86 Engagements mit ISS ESG angeschlossen, 46 Engagement-Aktivitäten über den Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) begleitet und bei vier Unternehmen die Engagementleitung im Rahmen der CDP Non-Disclosure Campaign übernommen. Hinzu kamen neun selbstinitiierte Dialoge zu den Themen Living Wages und Menschenrechte von Wanderarbeitern. Auf 204 Hauptversammlungen übten wir Stimmrechte aus, bei 151 davon mit mindestens einer Stimme gegen das Management.
Im Bereich Real Assets erweiterten wir unser Portfolio gezielt um Wind- und Solarparks, einen großskaligen Batteriespeicher sowie einen Impact-Fonds für kirchliche Liegenschaften. Damit unterstreichen wir unseren ganzheitlichen Anspruch als verantwortungsvoller Investor.
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Wir managen 100 % nachhaltige Anlagelösungen
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Wir haben über 35 Jahre Erfahrung im nachhaltigen Investieren
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Wir managen 10 Impact-Fonds
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Wir berücksichtigen zu 100 % die UN SDGs bei unseren Fonds
Warum sind wir aktiver Investor?
Engagement stellt einen wesentlichen Bestandteil unseres nachhaltigen, wirkungsorientierten Vermögensmanagements dar. Durch einen gezielten Dialog mit Unternehmen auszeichnet sowie die Nutzung von Stimmrechten auf Hauptversammlungen, besteht die Möglichkeit, unmittelbaren Einfluss auf die Nachhaltigkeitspraktiken von Unternehmen zu nehmen. Dadurch wird ein aktiver Beitrag zur Transformation hin zu nachhaltigerem Handeln geleistet.
Unser Bewertungssystem für Engagements
Wir führen thematische sowie kontroversbasierte Engagements jeweils in Eigenregie oder in Kollaboration mit anderen Investorinnen und Investoren durch. Um die Transparenz und Konsistenz unserer Engagement-Berichterstattung weiter zu stärken, haben wir unseren internen Prozess zur Bewertung von Engagements mit der Methodik des Investorennetzwerks Shareholders for Change, dessen Mitglied die EB-SIM ist, harmonisiert. Der zentrale Zweck dieser Methodik besteht darin, den erreichten Stand eines Engagement-Prozesses zu dokumentieren und das Ergebnis des Dialogs mit den Unternehmen zu bewerten.
Die Methodik basiert auf der Annahme, dass Engagements in der Regel zwei unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen können. Abhängig von ihrem Schwerpunkt lassen sich Engagements in handlungsorientierte (action-oriented) und informationsorientierte (information-oriented) Engagements einteilen.
Zur Bewertung der Engagement-Ergebnisse wird eine Skala von A bis E verwendet. Dabei steht A für das beste Ergebnis und E für das niedrigste Engagement-Niveau. Die ausführliche Beschreibung unseres Engagement-Prozesses findet sich hier.
Kollaboratives Engagement
Wenn mehrere Investorinnen und Investoren ihre Stimme und Forderungen in einem gemeinsamen Engagement bündeln, können sie zusammen eine stärkere Position gegenüber dem Unternehmen einnehmen. Deswegen beteiligen wir uns an gemeinschaftlich koordinierten Initiativen. Derzeit arbeiten wir mit Shareholders for Change, ISS ESG, CDP und dem Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) zusammen.
Kooperation mit Shareholders for Change
Shareholders for Change ist ein 2017 gegründetes renommiertes Netzwerk europäischer institutioneller Investoren. Seine aktuell 19 Mitglieder verwalten insgesamt 45 Milliarden Euro. Im Jahr 2025 führten die Mitglieder von SfC insgesamt 258 Engagement-Aktivitäten mit 223 Unternehmen und einer Institution durch, wobei der Fokus auf den Themen Klima und Umwelt, Menschenrechte / Arbeitsrechte und ESG-Politik lag. Die Mehrheit der adressierten Unternehmen hatte ihren Sitz in Europa, gefolgt von den USA, mit den Sektoren Konsumgüter, Banken/Finanzen und Investitionsgüter als Schwerpunkte. Der Shareholders for Change Report 2025 findet sich hier.
Im Rahmen unserer Mitgliedschaft haben wir uns 2025 gemeinsam mit dem Netzwerk in zwei zentralen Advocacy-Initiativen engagiert. Im Juni nahmen wir gemeinsam mit der Ethos Stiftung an einem von Interfaith Center on Corporate Responsibility organisierten Side Event im Rahmen der 113. International Labour Conference in Genf teil, das sich mit dem Entwurf einer ILO-Konvention für menschenwürdige Arbeit in der Plattformwirtschaft befasste. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus 28 Ländern diskutierten wir über faire Arbeitsbedingungen, den Schutz von Wanderarbeitnehmern und die Rolle von Investoren bei der Stärkung internationaler Arbeitsstandards.

Darüber hinaus unterstützten wir im Rahmen der ICCR Fall Conference 2025 gemeinsam mit Shareholders for Change das von Etica Funds und der Stop Killer Robots vorgestellte Investor Statement on Autonomous Weapons Systems. Mit unserer Unterstützung setzen wir ein klares Zeichen gegen den Einsatz autonomer Waffensysteme und fordern eine verbindliche internationale Regulierung. Beide Initiativen verdeutlichen unseren ganzheitlichen Advocacy-Ansatz: Gemeinsam mit starken Partnern setzen wir uns für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, den Schutz fundamentaler Menschenrechte und klare ethische Leitplanken für neue Technologien ein.
Kooperation mit ISS ESG
Wir beteiligen uns am kollaborativen normbasierten Engagement mit ISS ESG. Dies ermöglicht uns gemeinsam mit anderen Investorinnen und Investoren auf Kontroversen zu reagieren. Dabei werden unter anderem Engagements mit Unternehmen durchgeführt, die in mutmaßliche oder nachgewiesene schwere Verstöße gegen internationale Normen verwickelt sind.
Im Jahr 2025 schlossen wir uns 86 neu-initiierten Engagements mit 61 Unternehmen an. Dabei wurden die häufigsten Engagements mit Unternehmen geführt, die ihren Firmensitz in Nordamerika haben, gefolgt von Europa und Asien. Drei adressierte Kontroversen hatten globale Implikationen, wohingegen der Rest einen regionalen Bezug hatte. In Nordamerika traten die meisten Kontroversen auf. Es folgten Kontroversen in Europa und Lateinamerika. Die größte Wirkung der Engagements wurde im Bereich Abhilfemaßnahmen erzielt, gefolgt von Implementierung von Richtlinien und Offenlegung relevanter Informationen.
Kooperation mit CDP
Im vergangenen Jahr haben wir uns erneut an der „Non-Disclosure“-Kampagne (NDC) von CDP beteiligt. Um eine Netto-Null-Zukunft zu erreichen, müssen Unternehmen unbedingt die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt offenlegen und ihre Pläne und Fortschritte auf dem Weg zur ökologischen Nachhaltigkeit vollständig transparent machen. CDP fordert Unternehmen daher zu wichtigen Offenlegungen auf. Insgesamt beteiligten sich 223 Unterzeichner mit nahezu 23 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten an der Non-Disclosure Campaign 2025.
Mit der Kampagne wurden 1.314 Unternehmen adressiert. In 2025 wurden 918 Unternehmen gebeten, Informationen zum Klimawandel offenzulegen, 306 Unternehmen zur Offenlegung von Informationen zu Wäldern und 711 Unternehmen zur Offenlegung von Informationen zu Wasser. Im Jahr 2025 haben wir bei vier Unternehmen die Engagementleitung im Rahmen der NDC übernommen und sind direkt mit den Gesellschaften in Kontakt getreten, um auf eine Veröffentlichung der Daten zum Thema Wasser hinzuwirken.
Kooperation mit dem AKI
Die Evangelische Bank-Gruppe ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises Kirchlicher Investoren in der evangelischen Kirche in Deutschland (AKI). Der AKI fördert den Wissensaustausch zu ethisch-nachhaltigen Investments und koordiniert Unternehmensdialoge kirchlicher Investorinnen und Investoren.
Die Engagements konzentrieren sich auf Unternehmen aus DAX und MDAX mit dem Ziel, Verbesserungen bei sozialen und ökologischen Themen zu bewirken. Insgesamt wurden im Jahr 2025 46 Engagement-Aktivitäten mit 41 Unternehmen durchgeführt, die von der EB-Gruppe unterstützt wurden.
Voting
Neben dialogbasierten Engagements ist Voting ein äußerst wichtiges Instrument zur Transformation von Unternehmen, um die gesamte Wirtschaft nachhaltiger zu gestalten. So wurden Anträge unterstützt, die darauf ausgerichtet sind, die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu steigern, die Corporate-Governance-Strukturen zu verbessern oder die Aktionärsrechte zu stärken. Dabei steht das Ziel, dass die Unternehmen langfristig nachhaltig wirtschaften, stets im Mittelpunkt.
Bei der Ausübung von Aktionärsrechten bedienen sich die Kapitalverwaltungsgesellschaften für die von der EB-SIM initiierten Publikumsfonds der Leistung von Glass Lewis, einem international tätigen Beratungsunternehmen für Stimmrechtsvertretung. Im vergangenen Jahr wurde für die Publikumsfonds auf 204 Hauptversammlungen von 194 Unternehmen abgestimmt. Bei 151 Hauptversammlungen wurde mindestens eine Stimme gegen die Empfehlung des Managements abgegeben, um einen Impuls zur nachhaltigen Transformation zu geben.[1] Die Zahl der abgestimmten Anträge betrug 3.122. Bei 500 der Anträge wurde gegen die Empfehlung des Managements abgestimmt. Die häufigsten Themen aller Anträge betrafen den Vorstand, Vergütung, Wirtschaftsprüfung und Finanzen sowie Kapitalallokation.
Selbstinitiierte Engagements
Neben kollaborativem Engagement führen wir Engagements in Eigenregie durch. Hierbei agieren wir unabhängig von Investorengruppen oder Engagement Initiativen. Im vergangenen Jahr setzten wir uns in drei Themenfeldern gezielt ein: für Living Wages, für die Menschenrechte von Wanderarbeitern und für die Reduktion von Verpackungsmüll.
Bei „Living Wages“ traten wir mit drei Unternehmen in den Dialog, die allesamt auf unsere Anfrage reagierten. Bei den „Menschenrechte von Wanderarbeitern“ kontaktierten wir sechs Unternehmen. Fünf von ihnen meldeten sich zurück und nahmen an Calls teil.
Engagements für Living Wages
Weniger als 4 % der 2.000 einflussreichsten Unternehmen zahlen ihren Mitarbeitenden einen Living Wage. Schätzungen zufolge verdient rund ein Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit weniger, als für einen angemessenen Lebensstandard notwendig wäre. Zudem liegt in etwa 82 % der Länder der gesetzliche Mindestlohn unter dem Niveau eines existenzsichernden Lohns. Die weltweit weiterhin bestehende Lücke zwischen tatsächlich gezahlten Löhnen und einem existenzsichernden Einkommen hat weitreichende negative Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft. Deswegen haben wir im Jahr 2025 ein Engagement zum Thema Living Wages fortgeführt. Unser Positionspapier dazu ist hier zu finden.
Case Study: Fortschritte bei Living Wages in der Lieferkette von Carrefour
Unser Engagement mit einer französischen Einzelhandelskette (Carrefour) hatte zum Ziel, das Unternehmen zu einer klaren Selbstverpflichtung für existenzsichernde Löhne zu bewegen, die auch die gesamte Lieferkette umfasst.
Ein zentraler Meilenstein des Engagements ist der Start eines Pilotprojekts zur Lohnanalyse in Frankreich, das schrittweise auf alle Länder der Gruppe ausgeweitet werden soll. Bis 2026 strebt der Konzern zudem Partnerschaften mit 50.000 Produzenten in nachhaltigen Qualitätssegmenten an, wobei faire Handelspraktiken und Sozialaudits als zentrale Hebel dienen.
Engagements für Menschenrechte von Wanderarbeitern
Wanderarbeit ist ein zentraler Bestandteil der globalisierten Wirtschaft. Laut einem Bericht der International Labour Organization (ILO) aus dem Jahr 2024 gab es im Jahr 2022 weltweit rund 285 Millionen Migranten, davon etwa 245 Millionen im erwerbsfähigen Alter. Insgesamt wurden 168 Millionen Menschen als Wanderarbeiter gezählt, was rund fünf Prozent der weltweiten Erwerbsbevölkerung entspricht. Trotz ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sind Wanderarbeiter häufig mit strukturellen Risiken konfrontiert. Niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten, unzureichende Arbeitsschutzmaßnahmen oder eingeschränkte Bewegungsfreiheit können zu besonders prekären Arbeitsverhältnissen führen. In einigen Fällen weisen diese Arbeitsbedingungen Merkmale moderner Sklaverei auf, etwa Zwangsarbeit oder andere Formen systematischer Ausbeutung.
Für Investoren ist diese Thematik von hoher Relevanz. Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Wanderarbeit können erhebliche Risiken für Unternehmen darstellen, darunter Reputationsschäden, rechtliche Konsequenzen, Störungen in Lieferketten oder finanzielle Belastungen. Gleichzeitig wächst die Erwartung von Regulierungsbehörden, Investoren und der Öffentlichkeit, dass Unternehmen menschenrechtliche Risiken entlang ihrer Wertschöpfungsketten identifizieren und wirksam adressieren. Unser Positionspapier dazu ist hier zu finden.
Als nachhaltiger Investor lehnen wir jede Form von Menschenrechtsverletzung kategorisch ab. Deswegen haben wir diese Engagement-Kampagne durchgeführt.
Case Study: Klare Standards gegen moderne Sklaverei bei Fortescue
Im Rahmen unserer Analyse eines australischen Rohstoffunternehmens (Fortescue) bewerteten wir die bestehenden Strukturen im Bereich Menschenrechte und moderne Sklaverei. Aufgrund der sektoralen und geografischen Exponierung sahen wir dennoch erhöhten Bedarf an klareren, messbaren Zielsetzungen.
Im Geschäftsjahr 2025 wurden sämtliche im Austausch angekündigten Schritte umgesetzt und offengelegt. Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen eine FY25 Sustainable Procurement Map for High Risk Sourcing zur Identifikation von Hochrisikobeschaffungskategorien. Parallel dazu erfolgte eine Überprüfung zum Schutz von Wanderarbeitern, um rekrutierungsbezogene Risiken zu mindern, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Business & Human Rights Resource Centre sowie der NGO Equidem.
Zudem identifizierte das Unternehmen 120 Hochrisiko-Tier-1-Lieferanten und integrierte moderne Sklavereirisiken systematisch in das Risikomanagement. Besonders positiv bewerten wir die Einführung eines neuen KPIs zur Erfassung von ILO-Indikatoren für Zwangsarbeit entlang der Betriebs- und Lieferkette. Eine weitere Maßnahme stellt die Ausrichtung eines „Human Rights and Energy“ Roundtables dar, den das Unternehmen gemeinsam mit der ersten australischen Anti-Slavery Commissioner veranstaltete und damit den sektorübergreifenden Dialog stärkte.
Engagement Seminar mit der Universität Kassel
Die Wissenschaft spielt für uns als objektiver Impulsgeber eine wichtige Rolle bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte und Investment-Prozesse. Im Jahr 2025 haben wir unsere Zusammenarbeit mit der Universität Kassel weiter ausgebaut. Seit Oktober des vergangenen Jahres führen wir gemeinsam das Masterseminar „Special Topics in Sustainable Finance: Investor Engagement“ durch, das bis März 2026 läuft. In diesem Seminar bringen wir unsere Erfahrungen aus der Praxis des nachhaltigen Asset Managements ein und ermöglichen Studierenden einen praxisnahen Einblick in die Rolle aktiver Investoren bei der Förderung nachhaltiger Unternehmenspraktiken.
Verpackungsabfälle stellen weltweit ein wachsendes Umweltproblem mit erheblichen ökologischen und sozialen Folgen dar. Global entstehen jährlich rund 225 Millionen Tonnen Plastikmüll, was etwa 28 Kilogramm pro Person entspricht. Etwa ein Drittel dieser Abfälle (knapp 70 Millionen Tonnen) wird unkontrolliert entsorgt und gelangt letztlich in die Umwelt. Gleichzeitig verschärfen regulatorische Entwicklungen den Handlungsdruck auf Unternehmen. Mit der neuen EU-Verordnung „Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)“, die seit Februar 2025 in Kraft ist, wurden neue Rahmenbedingungen für den Umgang mit Verpackungen geschaffen. Unser Positionspapier dazu ist hier zu finden. Vor diesem Hintergrund haben wir Verpackungsmüll zum Schwerpunkt einer Engagement-Kampagne im Rahmen des Seminars gemacht.

Auf Basis dieser Arbeiten wurden Engagement-Briefe an mehrere Unternehmen versendet. Bislang haben sich vier international tätige Unternehmen aus der Konsumgüterbranche bereit erklärt, in den Dialog einzutreten. Im April 2026 werden die Studierenden zudem die Möglichkeit haben, als Beobachter an ausgewählten Engagement-Gesprächen teilzunehmen und so einen direkten Einblick in den Austausch zwischen Investoren und Unternehmen zu erhalten.
Mit unseren Engagements wollen wir dazu beitragen, positive Veränderungen anzustoßen und Unternehmen dabei unterstützen, Verpackungsmengen zu reduzieren, die Recyclingfähigkeit zu erhöhen und zirkuläre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Mehr Informationen zum Engagement-Seminar und den Erkenntnissen aus der Praxis des Investorendialogs finden sich hier.
Fazit
Für das kommende Jahr haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um unsere Nachhaltigkeitsbemühungen weiter zu intensivieren und unseren Einfluss als verantwortungsvoller Investor zu vergrößern. Unser Ziel sind Investments für eine bessere Welt. Mit unserem Stewardship-Ansatz, der Unternehmensdialoge und die Ausübung von Stimmrechten umfasst, wollen wir eine positive ökologische und soziale Wirkung erzielen. So setzen wir die Wirkungskomponente unseres WIW-Konzepts konsequent in die Praxis um. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden möchten wir diesen positiven Beitrag für Mensch und Natur leisten.
[1] In Ausnahmefällen traten gelegentlich Unterschiede bei den Abstimmungsergebnissen einzelner Publikumsfonds auf. In solchen Situationen wurde für die aggregierte Auswertung das Votum des Fonds berücksichtigt, der über die größere Anzahl an Stimmrechten verfügte.